Venezianisches Dolce Vita

Die ars vivendi als Vorbild unserer Ballnacht

  

 

La Serenissima, die Durchlauchtigste, so der Beiname Venedigs, war Jahrhunderte lang die reichste Stadt der Welt. Schon immer wussten die Dogen, Adeligen und ehrwürdigen Bürger von Venedig prunkvolle Feste zu feiern. Denn seit der Barockzeit war die Lagunenstadt, die auf 118 Inseln erbaut wurde, neben Wien eines der Zentren der abend- ländischen Kultur – der Musik, der Oper und des Theaters.



Das prunkvollste und größte Fest des Jahres ist seit 1094 der jährlich stattfindende Karneval, beginnend jeweils am 26. Dezember. Ihren Höhepunkt erreichte die Feierlaune der Venezianer Ende des 18. Jahrhunderts – jener Zeit, in der auch Giacomo Casanova lebte und liebte und in der auch die Handlung der unterhaltsamen Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss spielt. Diese abwechslungs- reiche Verwechslungskomödie rund um Herzog Guido von Urbino, der schönen Barbara Delaqua, dem Barbier Caramello und dem Fischermädchen Annina zeichnet auf höchst amüsante Weise das Lebensgefühl nach, welches damals in der Serenissima herrschte.



Das Dolce Vita, das zur damaligen Zeit in Venedig gepflegt wurde, steht immer noch sinnbildhaft für die Lebenslust der Italiener. Denn unsere südlichen Nachbarn beherrschen wie kaum ein anderes Volk die ars vivendi, die Kunst,das Leben zu genießen. Und genau diese Freude am Leben ist Vorbild für die prächtige Ballnacht, die alle Gäste am 58. Ball der Wiener Kaffeesieder in der Hofburg Vienna & Redoutensaele & Dachfoyer erwartet.

 
Wiener Ball - Unesco Weltkulturerbe